Physikalische Therapie

Zur Schmerzlinderung und Behandlung von Beschwerden am Bewegungsapparat lassen sich verschiedene Methoden der Physikalischen Therapie einsetzen. In unserer Praxis stehen mehrere Kabinen für den Einsatz Physikalischer Therapie-Formen zur Verfügung. Die folgenden Ausführungen sollen Ihnen einen kurzen Überblick über mögliche Behandlungsformen und Anwendungsgebiete geben.

Die Anwendung elektrischer Ströme (Elektrotherapie) fördert die Durchblutung, entkrampft die Muskeln und lindert Schmerzen. Niederfrequente Impuls-Gleichströme führen zu einer Reizung der Vibrationsrezeptoren und senken damit die Schmerzwahrnehmung. In der ärztlichen oder physiotherapeutischen Praxis wird diese Form der elektrischen Ströme als Iontophorese angewendet. Auf die Gelenke aufgetragene schmerzlindernde Salben werden durch elektrische Ströme in ihrer Wirkung unterstützt. Durch mittelfrequente Ströme erfolgt eine schmerzlindernde Durchflutung des Gewebes über 2 Stromkreise (Interferenz), meist in Form der Nemectrodyn-Therapie.

Elektrotherapie

 

Beispiel für eine Elektrotherapie zur Behandlung von Rückenschmerzen.

Zu Hause eignet sich die Anwendung der Transkutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS). Dabei handelt es sich um kleine, handliche Geräte, an die Klebeelektroden angeschlossen werden, die auf die Haut geklebt werden und ihre Wirkung durch die Haut hindurch (transkutan) entfalten. Die Geräte sind jederzeit verfügbar und können mehrmals täglich 20-60 Minuten angewendet werden.

Die Magnetfeldtherapie kann über eine Steigerung der Stoffwechselaktivität und eine Erhöhung der Durchblutung schmerzlindernd wirken. Vorteilhaft ist, dass auch kleinere sowie mehrere Gelenke gleichzeitig behandelt werden können.

Alle genannten Methoden werden in unserer Praxis durchgeführt.

Alle hier verwendeten Abbildungen und Teile der Inhalte stammen aus dem Buch Orthopädie für Patienten von Dr. Christoph Klein, das im Verlag Michels-Klein erschienen ist.
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