Ultraschalluntersuchung

Mit unserem modernen Ultraschallgerät lassen sich viele orthopädische Fragen schnell, kostengünstig und ohne Belastung für den Patienten abklären. Die folgenden Ausführungen sollen Ihnen einen kurzen Überblick darüber geben, wann Ultraschalluntersuchungen in der orthopädischen Diagnostik sinnvoll eingesetzt werden können.

Die Ultraschalluntersuchung bildet vor allem Veränderungen in den Weichgeweben ab, also an Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden, Schleimbeuteln, Gelenkkapseln und Blutgefäßen. Die Schallwellen sind nicht in der Lage, Knochen zu durchdringen, so dass Veränderungen im Knochen nicht zu erkennen sind. Lediglich Veränderungen der Knochenkontur können zu sehen sein.

Ultraschallbild Hüftdysplasie

 

Die Abbildung zeigt ein Ultraschallbild des rechten Hüftgelenks eines fünf Wochen alten Kindes. Dank dieser Methode können Reifungsstörungen der Hüftgelenke sehr früh erkannt und erfolgreich behandelt werden.

Die großen Vorteile der Ultraschalluntersuchung sind ihre rasche Verfügbarkeit, die geringen Kosten der Untersuchung und natürlich die Tatsache, dass sie ohne Strahlenbelastung arbeitet. Außerdem kann während der Ultraschalluntersuchung auch die Funktion einer Sehne überprüft werden. Dies ist z.B. bei Rissen der Achillessehne oder der Sehnen an der Schulter von großer Bedeutung.

UIltraschalluntersuchung der Schulter

 

Die Zeichnung zeigt, wie z.B. eine Schulter mit Ultraschall untersucht wird.

Der Ultraschall kann ebenfalls genutzt werden, um Spritzen (Injektionen) gezielt zu platzieren. Dabei macht man sich zunutze, dass das Metall der Nadel sich im Ultraschall gut abbilden lässt, was eine exakte Platzierung der Nadelspitze erlaubt.

Alle hier verwendeten Abbildungen und Teile der Inhalte stammen aus dem Buch Orthopädie für Patienten von Dr. Christoph Klein, das im Verlag Michels-Klein erschienen ist.
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